Max & Moritz mit Kirsten Annika Lange u.. Markus Veith

Markus Veith u. Kirsten Annika Lange
Markus Veith u. Kirsten Annika Lange

Kontaktgruppe u. KuBISS

01. Sep. 2018

Das Stück:

„Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen.“ Mona und Matze haben ein Problem: Das Publikum ist da, aber es fehlen die Akteure, die die  berühmten „Max und Moritz“ spielen sollen und die Kulisse ist auch noch nicht fertig aufgebaut.  Also werden die beiden Bühnenarbeiter selbst zu Schauspielern. Spontan schlüpfen die zwei in die  Rollen der beiden Lausbuben und in die Rollen der Witwe Bolte, des Schneiders Böck, des Lehrers  Lämpel... und so fort. Dabei reimen und wirbeln sie in frech-­kindlicher Spielfreude über die Bühne,  sehr zum Entzücken ihres jungen Publikums.  Max und Moritz wird seit 4 Jahren u . a. erfolgreich von der Landesbühne Oberfranken gespielt  und ist aufgrund der großen Beliebtheit dort weiterhin im Programm.

Dauer: 60 min., Ab 6 Jahre

Der pädagogische Ansatz:

„Max & Moritz“ ist DER Klassiker der deutschsprachigen Literatur für Jung und Alt. Wilhelm Buschs  'Bubengeschichte in sieben Streichen' wurde 1865 veröffentlicht. Noch heute ist das Buch in jeder  gut geführten Buchhandlung zu finden und festigt Buschs Beliebtheit und seinen Beinamen als  'Großvater des Comics'. Allein der Vers „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt  sogleich“ ist neben anderen als geflügeltes Wort in den Alltagsgebrauch übergegangen.  So eignet sich dieses Theaterstück besonders gut für Grundschulen. Zum einen bietet es sich an,  das Werk mit seinen Zeichnungen, lustigen Figuren und Versen als Vor-­ oder Nachbereitung in den  Unterricht einfließen zu lassen. (Zum Beispiel, wie bereits mit höchst positiver Resonanz erlebt, in  Form eines Thementages.)  Des weiteren übt die gereimte Sprache und 'Melodie' nachweislich eine große Faszination auf  Kinder aus. Auch dahingehend haben Klassen (aus Anlass der Schul-­Aufführung) Reim-­ und  Versformen durchgenommen und sogar Gedichte geschrieben.  Zudem hat das Stück den Anspruch, die (Schau-­)Spielfreude der Kinder zu wecken. Matze und  Mona, die „ja eigentlich gar keine Schauspieler“ sind, zeigen in Form dieser 'inszenierten  Improvisation', wie sie z.T. Alltagsgegenstände zu Requisiten fürs Stück umfunktionieren: Stühle,  Kartons und Kleiderbügel, eine Wäschespinne wird zum Baum, ein Wischmopp zum kläffenden  Spitz, ein Tuch zum rauschenden Bach und die Pfeife 'explodiert' mit Hilfe eines großen Publikum-­Getöses. Immer wieder sind auch Matze und Mona auf der Suche nach der Umsetzbarkeit der  folgenden Szene und zeigen auf kreative Weise, wie viel Spaß es macht, mit simplen Mitteln und  viel frecher Phantasie Geschichten zu erzählen

Ort: Grundschule Wissingen, Niemandsweg 4, Wissingen